Niemand bewegte sich.
Die Frau trat langsam einen Schritt nach vorne. Ihre Hände zitterten.
Ihre Stimme brach, als sie sagte:
„Was… ist der Name deiner Mutter?“
Das Mädchen sah sie unsicher an. Einen Moment lang schwieg sie.
Dann antwortete sie leise:
„Anna…“
Der Name fiel nicht laut.
Und trotzdem fühlte es sich an, als hätte er den ganzen Raum zerschlagen.
Die Frau erstarrte.
Ihr Gesicht verlor jede Farbe. Ihre Augen weiteten sich.
„Das… das ist unmöglich…“ flüsterte sie.
Ihr Glas glitt aus ihren Fingern und zerbrach auf dem Marmorboden.
Der Klang war derselbe wie am Anfang.
Aber diesmal war er anders. Schwerer. Endgültiger.
Niemand sprach.
Niemand atmete richtig.
Die Frau starrte das kleine Mädchen an, als würde sie plötzlich eine Wahrheit sehen, die sie ihr ganzes Leben lang vermieden hatte.
Und zwischen ihnen lag etwas Unsichtbares—
eine Vergangenheit, die gerade zurückkehrte,
und alles zu zerstören drohte.
